Hallo ihr lieben Menschen, groß und klein!
Das ist Lisa. Sie liebt es am Spielplatz zu spielen, andere Familien zu treffen und im Nanaya herumzuwuseln. Die letzten Monate ging das alles gar nicht. Und jetzt - ist es immer noch nur eingeschränkt möglich. Daher versuchen wir, uns mit Spielideen den Tag zu versüßen. Vielleicht mögt ihr die ein oder andere Idee auch ausprobieren? Direkt hier findet ihr die Beiträge der aktuellen Woche. Weiter unten könnt ihr sehen, was Lisa die letzten Wochen gemacht hat. Viel Spaß und gute Laune wünschen wir beim Nachmachen!
Lisa, Eva, Hanna und Claudia

24. Juni: Ab in den Sommer!

Lisa ist soooooviel draussen unterwegs. Sie freut sich, dass die Einschränkungen weniger werden und die Temperaturen mehr. Eigentlich hat sie gar keine Zeit mehr, die Ideen der Großen auszuprobieren. Denn sie muss ganz, ganz dringend jeden Tag schauen, ob sie schon Tomaten ernten kann...

Selbstverständlich führt der nächste Weg zum Spielplatz. Schließlich muss sie dort auch jeden Tag nach dem Rechten sehen!

Und dann hat sie noch etwas entdeckt. Etwas ganz Wunderbares. Etwas ganz Großartiges. Etwas, dass auch schlechte Laune und Regentage vertreibt und ganz, ganz viel Spaß macht.

Die Kurse im Nanaya laufen wieder an. Es wuselt wieder! Babys, Mamas, Kleinkinder, Papas, im Bauch verpackte Babys ... Da muss Lisa unbedingt ins Nanaya und mitwuseln!

Die Großen, die Lisa in den letzten Monaten so viel begleitet haben, sind jetzt auch schon wieder im Einsatz. Wenn ihr die beiden vermisst, dann schaut doch mal hier vorbei. Die beiden sind schon wieder fleißig dabei ihre Stimmen nach der langen Pause zu ölen und in Schwung zu bringen für die Musikgruppen!

Und Lisa? Nachdem Lisa nun wieder den Spielplatz unsicher macht ...

... und im Nanaya herumwuselt ...

... hat sie auch endlich wieder ihre Freundin Ellemara getroffen! Das war eine Freude! Sie haben gaaaaaanz viel gelacht, geblödelt und mit den Holztieren gespielt! Juhuuuuu!

Deshalb verabschiedet sich Lisa nun in die Sommerpause. Aber ja, es soll eine Pause und kein Abschied sein. Denn Lisa haben die Ideen und vor allem das Fotografieren sehr viel Freude gemacht. Sie möchte das im Herbst gerne weiter machen. Schließlich muss sie euch ja erzählen, was sie alles mit ihrer Freundin Ellemara im Sommer erlebt hat!


 

18. Juni: Rassel und Rätsel

Oh Lisa, wo warst du denn? Am Dienstag! Wir haben dich vermisst. Ach so, du warst sooo lang am Spielplatz? 

Du bist über die Seite hinaufgeklettert ...

... und dann gerutscht? Immer und immer wieder?

Und hattest gar keine Zeit für Spielideen? Schön, dass es nach und nach wieder "normaler" wird und es auf den Spielplätzen schon wieder wuschelt! Wobei, was ist schon normal. Ist es normal, dass im Schneebesen ein Tischtennisball steckt? Das rasselt toll! Ob der je wieder rausgeht? Kann Lisa damit je wieder ihr geliebtes Grießkoch kochen?

Also dieser Ball muss doch irgendwie wieder hinausgehen...

Jetzt ist er draussen - dafür ist aber die Hand zwischen all die komischen Stäbchen gerutscht. So lässt sich kein Grießkoch kochen ...

Nach etwas gewurschtel ist auch die Hand wieder draussen. Nochmal Glück gehabt!

Endlich! Jetzt aber schnell mit der Milch und dem Grieß zu den Großen gelaufen, denn jetzt hat Lisa Hunger auf Griiiiiiiießkoch!

Ein rasselnd-rätselndes Wochenende!

 

Anmerkung: Schon die Kleinsten sind vom Tennisball im Schneebesen fasziniert. Der Ball bewegt sich, kann nicht wegrollen und macht ein spannendes Geräusch. Die Älteren können schon probieren, den Ball herauszunehmen und ihn dann für die Großen wieder zu verstecken. Vielleicht habt ihr auch einen bunten Ball oder andere Dinge, die ihr im Schneebesen versteckt ... so lange halt, bis das Bedürfnis nach Grieskoch größer ist als das Bedürfnis zu Spielen.

12. Juni: Küche und Laden

Lisa war gestern sehr verschlafen. Feiertag halt ...

Heute ist sie dafür schon wieder früh unterwegs auf der Suche nach einer Spielidee. Während die Großen noch verschlafen ihren Kaffee mahlen hängt Lisa schon in der Küchenlade.

Sie weiß ja, dass einige von den Großen vor dem ersten Kaffee eher nicht ansprechbar sind. Aber warum sie so knatschig sind, wenn Lisa am Küchenboden gut duftendes Olivenöl mit Salz und Nudeln mischt? Dabei ist das doch soooooooo gut für die Sensmorik, äh ... Sensomotor.. naja für die Entwicklung halt.

Also werden die Laden umgeräumt. Eine Lade ist jetzt eine Lisalade. Da sind lauter Plastikschüsserl mit Deckeln drinnen. Statt in einem Salz-Öl-Dressing sitzt Lisa jetzt in einem Haufen Schüsserl ... Was passt wo rein? Lässt sich das stapeln?

Und wo ist überhaupt der passende Deckel?

Da ist er!

Die Großen sind nach dem Umräumen schon etwas munterer und machen sich im Strochengang zwischen den Schüsseln endlich den Kaffee. Als sie Lisa zum Frühstück rufen, macht sie sich noch hübsch. Man soll ja nie ohne Hut zum Frühstück gehen!

Gemütliche Wochenend-Frühstücke!


 

9. Juni: Sägen und Schleifen

Lisa brachte aus dem Wald ein paar Stecken mit. Leider haben die Stecken nie genau die Länge, die Lisa gerade braucht. Nachdem sich sie lautstark ärgert, holen die Großen den Werkzeugkoffer. Hui, das war spannend! Lisa hätte ja sooooooooo gerne drinnen gekramt, aber das sei zu gefährlich. Die Großen nehmen eine kleine Laubsäge heraus und spannen den Stecken in den Raubstrick, äh in den Schaumstock, äh in den Schraubstick oder so ein.

Lisa zeigt den Großen, wie lang der Stecken sein soll und die Großen fangen an zu sägen. Das schaut spannend aus! Vor und zurück, vor und zurück, vor und zurück ....

Lisa will das auch unbedingt probieren! Zu gefährlich, sagen die Großen. Ich wiiiiiiiillllll aber! Unbediiiiiiiiiingt! Nagut. Aber Lisa muss gut aufpassen, was die Großen sagen. Zuerst gibt es eine Arbeitsschürze und die freie Hand hält den Stecken hinter dem Schraubstrickding. Mit der anderen Hand darf Lisa die Säge ganz locker in der Kerbe, die die Großen schon gesägt haben, führen - vor und zurück, vor und zurück, vor und zurück ...

Hui, die Großen sind mindestens genauso aufgeregt wie Lisa! Es dauert ganz schön lange und ist sehr anstrengend. Lisa macht immer wieder Pausen. Aber schließlich und endlich hat sie es ganz alleine geschafft! Rums, und das abgeschnittene Stück kullert unter die Werkbank. Wo ist es denn nur? Ah da! Lisa zeigt stolz ihr selbstgesägtes Steckerl.

Lisa will gleich weitersägen. Aber die anderen Steckerl haben alle genau die passende Länge. Die Großen geben Lisa ein kleines Brett, dass sie mit einer Zwinge befestigen. Nach etwas Sägen ist Lisa aber doch schon zu müde. Sie bekommt ein Schleifpapier. Lisa schleift und werkt bis sie fertig ist.

Dann verziert sie ihr Holzbrett noch mit Farbe und schon ist es fertig zum Spielen! Was man mit einem abgesägten Stück Holz und eine Brett macht? Ach, die Großen stellen immer Fragen. Lisa hat tausend Ideen und ist schon dahin mit ihren Werkstücken. Wie - wer aufräumt? Noch so eine komische Frage von den Großen. Dafür ist jetzt aber wirklich keine Zeit! Die Werkstücke warten schon soooooo dringend darauf bespielt zu werden!

Holzig-werkelnde Grüße und bis Donnerstag!

 

Anmerkung: Auch ganz kleine Kinder sägen bereits gerne. Voraussetzung ist, dass die Großen aufmerksam-entspannt dabei sein können und das Werkstück gut eingespannt ist. Das kann ein Schraubstock oder auch eine Zwinge sein. Wenn die Großen vorher eine kleine Kerbe sägen, fällt es noch leichter. Sollten diese Mittel oder die passende Ruhe dazu nicht vorhanden sein, dann reicht auch ein Stück Stock oder Holz und ein Schleifpapier. Dafür braucht es keine Werkstatt. Die Kleinen machen erste Erfahrungen mit dem Gestalten von Holz und die Sensomotorik wird nebenbei auch gleich gefördert. Dabei zählt - wie immer bei der Arbeit mit den Kleinen - das Tun an sich mehr, als ein besonderes Gestaltungsziel. Wenn das Tun an sich Spaß macht - sind die Kleinen vertieft und glücklich. Eine gute Gelegenheit für die Großen, um sich zurückzulehen und entspannt einen Tee zu trinken!


 

4. Juni: Gut geknetet und verpackt

Lisa ist im Kühlschrank verschwunden. Nicht, weil ihr so heiß war, sondern weil sie die Knetmasse suchte hat. Wir hatte doch vor einiger Zeit eine gemacht?

Das Bedürfnis zu kneten, war gerade sehr groß. Hui, ist die kalt! Zuerst durften die Großen das Ganze etwas warm-kneten. Hanna sagte, kneten entspannt und Lisa fand, dass die Großen auch etwas Entspannung brauchen konnten....

Dann ging's los! Gaaaanz viele Kugerln, in allen Größen wurden gerollt...

... und dann platt gedrückt.

Schneiden, ich will schneiden! Also bekam Lisa ein Buttermesser und ganz dicke Rollen.

Schön, dass das soooooo viel Teig war! Zum Beispiel zum Löcher bohren.

Das brachte die Großen auf eine Idee: Hände verstecken. Lisa legte ihre Hand aufs Brett und die Großen versteckten die ganze Hand unter der Knetmasse. Zuerst ging sich das gar nicht ganz aus. Aber beim zweiten Versuch ging es schon viel besser. Lustig fühlt sich das an, die weiche Knete auf der Haut.

Auf der anderen Hand auch! Und auf den Füßen! Hmmm.. ob wir noch mehr Knetmasse brauchen? Lisa würde sich gerne von Kopf bis Fuß einpacken lassen, aber soviel Mehl hatten wir selbst in der Quarantäne-Zeit nicht auf Lager. Also doch die einzelnen Körperteile nacheinander.

Ein g'spüriges, verknetetes Wochenende!


 

2. Juni: Gut, dass die Marmelade schon gegessen wurde!

 

Lisa war grad langweilig. Spiiiiiiiieeeeeelen! Aber die Großen mussten noch langweiligere Dinge machen wie aufräumen, staubsaugen, Geschirr waschen.... da war Lisa lieber langweilig. Aber wie sie so gelangweilt durch die Wohnung stapfte, entdeckte sie etwas ...

Was da wohl drinnen ist? Grr.. ächz.... Wie geht das denn auf?

Einige Minuten und Raunzer später bekommt sie Hilfe beim Öffnen.

OH! Viele, viele Marmeladendeckel! Die sind ja noch besser als durch die Wohnung stapfen und sich langweilen!

Was sich damit alles machen lässt! Ausleeren und schönen, lauten Lärm machen ....

... Türmchen bauen ....

... gaaaaaanz eine hohen T ... hoppla umgeschmissen!

Die Großen kommen grad vorbei und setzen sich kurz dazu. Sie zeigen Lisa, wie man die Deckel ganz lustig zum Drehen bringt und dann zuschauen kann, wie sie immer mehr schlingern und umfallen bis sie schließlich liegen bleiben. Seeeeeehr spannend!

Aufgestellt kann man die Deckel auch hin- und herrollen. Zu mir und zu dir, zu mir und zu dir, zu mir und zu dir, zu mir und ..... daneben. Nicht so schlimm, es sind ja noch ganz viele andere da!

Wie immer sind die Großen nicht so ausdauernd wie Lisa und schon wieder am Weg um irgendetwas ganz Wichtiges zu machen. Na wenn sie meinen. Lisa hat schließlich selber noch ganz viele Ideen. Sie holt ihre Kugeln und sortiert sie in die Deckel hinein. Da können sie nicht davon rollen. Aber dafür wunderbar im Kreis kugeln!

Plötzlich schnattert es ganz laut. Die Ente und die Gans finden, dass die Deckel perfekt für ihre Pürzel sind. Also gibt Lisa die Kugeln zur Seite und macht den beiden Platz. Oh schau, da flitzt auch gleich noch der Igel dazu. Na gut, dann muss sich Lisa jetzt wohl um die Tiere kümmern!

Einen marmeladedeckelverspielten Tag wünschen wir!


 

28. Mai: Blumen draussen und drinnen

Letztes Wochenende hatte Lisa einen Spaziergang gemacht. Bei einem Pläuschchen durch den Zaun hatte sie aus dem Blumengarten dahinter sogar einen kleinen Blumenstrauß mitnehmen dürfen. Zuhause kamen die Blumen gleich in eine Vase und Lisa beschüffelte sie unaufhaltsam.

Leider verloren die Blumen nach ein paar Tagen ihre Blütenblätter. Lisa war ganz traurig. Die Blumen sollten doch eeeeeewig hier stehen bleiben!

Die Großen legten den Kopf schief und hatten daraufhin auch schon eine gute Idee! Seit der Klorollenkugelbahn haben sich wieder ein paar leere Rollen angesammelt. Die Großen schnitten die Rollen mehrmals bis zur Hälfte ein und bogen die einzelnen Streifchen nach außen.

Mit diesem Stempel konnte Lisa mit Farbe auf ein Papier Blumen stempeln.

Lisa wollte aber nicht immer nur auf das Papier stempeln… Lisa! Nein, nicht da stempeln…!!!!Nicht das Sofa!!!

Lisaaaaaaa!!!!!! Nicht!!!!!! Neiiiiin, auch nicht am Keyboard!!!!

So, jetzt ists genug mit der Farbe, denn nach und nach wurde es den Großen doch zu stressig….

Ein entspannt-stempelndes Wochenende euch allen!


 

26. Mai: Kunterbuntes Sammeln und Sortieren

Es regnet wieder mehr. Seit dem Lied vor zwei Wochen sucht Lisa stets einen Regenbogen am Himmel. Diesmal fanden wir keinen. Also mussten die Großen ihren Salat heute aus der Babybadewanne essen...

... damit Lisa die Salatschüssel für ihre Regenbogenspiele stibitzen konnte. Zuerst sammelte sie bunte Kugeln.

Dann sortierte Lisa die Kugeln eifrig mit einem Schöpflöffel nach Farben in kleine Schüsselchen. (Das heißt, es gab mangels Geschirr auch keine Suppe...)

Hanna vermisste wohl auch den Regenbogen. Sie hatte allerdings schon Suppe gekocht und musste sich ein anderen Farbenspiel überlegen.

Lisa wollte das auch ausprobieren und drehte die Salatschüssel um. Schwupps - und schon waren alle Kugeln unter dem Sofa. Naja, es muss ja nicht alles an einem Tag ausprobiert werden.

Bunte Grüße und bis Donnerstag!


22. Mai: Raus aus den Federn!

 

Guten Morgen Lisa! Aufwachen!

Ja, heute ist Freitag und nicht Donnerstag, aber gestern haben wir wegen des Feiertags ausgelassen. Darum wollen wir heute eine Geschichte erzählen! Da steht Lisa auf und scheint es plötzlich ganz besonders eilig zuhaben.

Lisa liebt es ja, im großen Bett herumzuspringen. Am lustigsten findet Lisa es aber in einen riesigen Haufen von Polstern und Decken hineinzuspringen. Und das möchte sie euch heute zeigen. Also trägt sie alles an Pölstern zusammen, was sie so findet. Das ist gar nicht so leicht, wenn man so klein ist und die Pölster so groß...

Endlich ist der Polsterhaufen groß genug. Na dann - 1,2,3, los geht's! Anlauf nehmen ....

... uuuuuuund Absprung!

Durch die Luft fliiiiiiiiiiiegen ...

... und weich landen.

Nocheinmal!!! Und nocheinmal!!!! Nach dem 432sten Sprung in die Pölster möchte Lisa euch noch etwas anderes zeigen. Mit ein bisschen Hilfe von den Großen kann sie das schon. Gut aufstellen, Hände abstützen ...

... Kopf voran ...

... einen Purzelbaum!

Juhuuuu!

Hui, das war aber schwungvoll!

Nach 432 Purzelbäumen ist Lisa ein klein wenig schwindelig. Aber aufhören möchte sie ganz bestimmt noch nicht! Lisa mag den ganzen Tag mit der Polsterburg spielen. Und wenn der Purzelbaum nicht mehr geht? Dann ist eben wild hüpfen angesagt!

Dabei hüpft sie so hoch und so wild, dass das mit dem Fotografieren schwierig wird ...

Ein lustiges Hüpf-Wochenende Euch allen!


 

21. Mai: Schlaftag

Wo ist den Lisa heute? Lisa? Liiiiiisa!

Du bist noch im Bett? Aber wieso denn das?

Grunz, gähn, schauf. Dann dreht sich Lisa auf die andere Seite. Was ist nur los mit ihr heute? Sonst ist sie doch immer als erste wach und weckt uns manchmal mit einem Bussi, manchmal mit einem Guten-Morgen-Trampolin-Springen im großen Bett.....

Was sagt ihr? Heute ist Feiertag? Ob sie sich deshalb gerade unter ihrem Kuscheltiger verkriecht? Sie mag heute gar nichts Neues ausprobieren. Schade. Na dann probieren wir es halt morgen wieder....

Einen erholsamen Feiertag!


 

19. Mai: Frühstück und Hafer

Kennt ihr das? Man steht morgens auf, noch etwas verschlafen, und freut sich auf ein gutes Frühstück. Ein Kakao und ein Toastbrot, warm aber nicht knusprig, mit etwas Butter - und dann blickt einem ein leerer Kühlschrank mit einem Glas Sauerkraut entgegen.

Genau das passierte Lisa - ausgerechnet am Sonntag. Ein Start in den Tag ohne Kakao? Das geht sowas von überhaupt nicht! Da man so schnell keine Kuh auftreiben kann, blieb den Großen nur, selber Hafermilch zu machen. 100g Haferflocken, 1 l Wasser und 3-4 Eiswürferl in die Küchenmaschiene getan und losgemixt.

Spätestens jetzt waren alle Nachbarn wach und freuten sich mehr - oder auch weniger - über diesen genialen Einfall am Sonntag um 6 Uhr morgens. Ein großes Sieb auf eine Schüssel gelegt und eine Stoffwindel oder ähnliches in das Sieb hineingetan. In diesen Turm leerten die Großen das Vermixte hinein ....

... und dann konnte der Spaß beginnen. Es muss nämlich gut geknetet werden.

So richtig fest zusammendrücken und quetschen ...

... noch fester!

Ganz fest! Und auswinden! Bis keine Flüssigkeit mehr drinnen ist.

Der Rest kann dann mit einem Löffel noch in ein extra Glas gegeben werden.

Und schließlich hatten wir Hafermilch für einen Kakao und aus den Resten im Tuch ging sich noch ein Müsli aus!

Uff, diesen Kakao hatten sich alle hart und geduldig erarbeitet. Dafür schmeckte er umso besser!

Viel Spaß beim Gatschen und ein gutes Frühstück wünschen wir!

 

Anmerkung: Für die Kleinen ist es erstaunlich, dass durch das Kneten die Flüssigkeit herauskommt und über die Finger rinnt. Es ist ein bisschen wie melken, fördert die Sensomotorik und macht einfach Spaß!
Die Eiswürferl sorgen dafür, dass die Hafermilch eine gute Konsistenz hat. Es geht auch ohne, aber dann ist die Milch etwas "schleimig". In ein Glas gefüllt hält sie sich ein paar Tage im Kühlschrank. Vor dem Entnehmen immer gut schütteln.
Selbstgemachte Hafermilch setzt sich stärker ab als gekaufte. Ihr Geschmack ist auch etwas wässriger. Wer mag kann ein paar Rosinen oder andere Trockenfrüchte mitpürieren. Auch etwas Vanille oder ein Süßungsmittel (Agavendicksaft, Birkenzucker, Honig ....) verbessern den Geschmack. Diese Hafermilch lässt sich wunderbar zum Backen oder auch mit etwas Sojamilch gemischt zum Aufschäumen verwenden.


 

14. Mai: Regen und Bogen

Seit die Spielplätze wieder offen haben, ist Lisa noch lieber als sonst dort. Klettern, Rutschen, Schaukeln, Wippen ….

Doch heute musste Lisa die Großen erst überzeugen – draussen war es so grau-in-grau und dann hat es auch noch geregnet. Dabei ist es bei Regen ganz besonders toll zum Rausgehen! Mit Gummistiefel und Regenschirm ausgestattet, wartete Lisa schon auf der Türschwelle bis die Großen endlich, endlich fertig angezogen waren!

Der Weg zum Spielplatz war geprägt von Lacken hüpfen, Regenschirm so balancieren, dass er die Regentropfen abhielt auf den Kopf zu fallen und – ganz, ganz wichtig – dem richtigen Lied!

Lisa konnte auch schon die Armbewegungen zum Lied machen. Leider fiel dabei der Regenschirm immer zu Boden und sie wurde nass.... Zuhause angekommen, gab es zuerst Tee und trockene Kleidung. Danach wollte Lisa unbedingt noch einmal das Lied singen – aber diesmal als Tropfen-Regenbogen-Massage!

 

 

Schöne Regenbogen-Wasserlacken-Spaziergänge und bis Dienstag!


 

12. Mai: Kluppenparty

Es ist wieder einmal Waschtag. Etwas, dass die Größen nicht so gerne mögen. Lisa weiß gar nicht, warum die immer so jammern. Das ist doch ganz lustig. Lisa schnappte sich gleich in der früh ALLE Kluppen und sortierte sie ganz vertieft nach Farben.

Dann kluppte sie die Kluppen an den Rand des Kluppenkörberls.

Schließlich schnitten die Großen in ein kleines Plastikküberl ein Loch. Lisa hatte Spaß daran, die Kluppen in die Löcher zu stopfen.

Da Lisa mit dem einen Löchlein schon vertraut war, gab es noch ein andere Öffnung zum Kluppen verschwinden lassen.

Und wenn man den Deckel vom Küberl runtergibt, kann man alle Kluppen wieder ausleeren!

Aus Kluppen kann man auch wunderbar Schiffchen oder anderes bauen!

Inzwischen war die Wäsche schon gewaschen und Lisa hat noch beim Kluppen suchen und Aufhängen geholfen!

Wir wünschen ein lustiges Wäschewaschen und bis Donnerstag!